Montag, 23. Dezember 2013

In Santa's workshop

Halleluja, ich war ganz schön geschäftig die letzten Wochen. Was ich für Geschenke selber gemacht habe, kann ich jetzt zwar noch nicht verraten, aber ich hab ja auch das Geschenkpapier gebastelt. Dieses Jahr hab ich es in bester Dada-Manier collagiert und bemalt. Hier sind ein paar der Ergebnisse:

I was incredibly busy the past two weeks. But I don't just love making the presents myself I also enjoy making the gift wrap. This year I went kind of dada and was collaging the paper. Here are some of the results:

Ach ja, das Bild vom Header und das allerletzte Bild geben eine kleine Sneak Peek zu den Geschenken, die ich für meine Eltern und meinen Bruder und seine Freundin gebastelt habe. Doch dazu werd ich euch dann mehr nach Weihnachten erzählen...

By the way: The pic from the header and the last pic give a little sneak peek to the presents I was making for my parents and my  brother and his girlfriend. I'll tell you more about them after Christmas...
Genießt alle ein paar schöne freie Tage. Ich freu mich auf alle Fälle schon, gaaanz viel zu essen und zu schlafen ;)

Frohe Weihnachten!!!

Enjoy some nice days off. I'm really looking forward to eating and sleeping a lot :)

Merry Christmas!!!




Mittwoch, 11. Dezember 2013

The fabulous Handarbeits-Club (Review)

Wie bereits in diesem Post erwähnt, war ich am Sonntag beim Handarbeits-Club von Viva con Agua. Auf meiner U-Bahnfahrt von Westend nach Neukölln fingen meine Gedanken an schwarz zu malen. Ich sah mich schon umgeben von Dinkelkeksen und Bessermenschen unpassende Witze machend und Faden-verheddert, frustriert dasitzen. 
Falscher hätte ich den Abend jedoch gar nicht einschätzen können. Die Butterplätzchen waren herrlich ungesund und die Leute erfrischend normal. (In Berlin, wo viele alles aufwenden um so individuell gestört wie möglich rüberzukommen, ist das wirklich, wirklich (!) etwas überaus Angenehmes.) So nähte ich mich durch Stoffe und Füllwatte, führte entspannte Gespräche und hatte einfach einen richtig guten Nachmittag.

Remember this post? As declared I went to a christmas-crafting evening with the pals from Viva con Agua. While I was on my way to the session I got a bit uneasy. What have I gotten myself into? Would I spend this evening surrounded by starry-eyed idealist eating spelt cookies. Uh, oh! 
But hell, I couldn't have been more wrong. The butter cookies were deliciously unhealthy and the peeps refreshingly normal. I spent a splendid evening crafting my way happily through fabrics and wool, chatting and basically having fun.
Die Leute strickten Stirnbänder, nähten Taschen und Kissen und ich konnte sogar ein paar andere von meiner Tropfen-Rassel-Idee überzeugen und zum Schluss hatten wir eine kleine Familie zusammen. Süß, was!? 

People were knitting headbands, sewing bags and pillows and I even managed to convinced some others to make cosy rain drop rattles and in the end we had a whole family. Aww!
Sogar Christoph, Christine und Alex auf dem Bild unten, die glaub ich mehr wegen der Plätzchen, der Gemeinschaft und des Punschs wegen gekommen waren, fanden sich auf einmal doch am Nähtisch wieder und hatten sogar Spaß (!) dabei! Hihi! Schaut nur die super Gruppenarbeit und die stolzen Gesichter an!!!

Even the three below who actually just came for the cookies, the community and the punch finally found themselves crafting and enjoying (!) it. Hehe! Look at their great group project and the proud faces!!!
Nachdem ich meinen altruistischen Teil der Arbeit geleistet hatte, fing ich noch ein kleines Projekt in eigener Sache an. Oder, um genau zu sein, für mein Baby. Ich stöberte durch die Stoffe, die Nadelwald gespendet hatte und machte eine kleine Kuschelkatze daraus. Jaja, ich weiß, sie ist etwas unförmig aber trotzdem möchte auch sie doch nur lieb gehabt werden. Miau!

After doing the altruistic work I started a project for myself or to be precise for my baby. I roamed through the fabrics donated by Nadelwald and made a cuddly cat of them. I know, it's a bit bulky and shapeless but it still just want to be loved. Meow!



Mittwoch, 4. Dezember 2013

The dead-cat-on-my-head-hat

Um es kurz zu fassen: Ich hab mir eine Mütze genäht. Eine ziemlich coole wie ich finde. Doch fragt ihr auf meinem Arbeitsplatz rum, dann trage ich etwas, dass: 
a) mich aussehen lässt, wie eine alte Frau (Store Manager)
b) aussieht, als sitzt irgendwas auf meinem Kopf (Assistant Store Manager)
b) aussieht wie eine tote Katze (charmanter Kollege) 

Ihr dürft euch natürlich gern eure eigene Meinung bilden. Hier bin ich mit meiner grandiosen Mütze!

To sum it all up: I made a hat. A pretty cool one, if you ask me. But if you enter the place I work at, I made:
a) something that makes me look like an old woman (store manager)
b) something that looks like something's sitting on my head (assistant store manager)
c) something that looks like a dead cat (fellow charming colleague)

You're absolutely welcome to make up your own mind. Here is my sweet me wearing the fabulous hat!
Ich trage sie mit Stolz. Die Herstellung hat mehrere Maschinennadeln gekillt und ich will schon seit letzem Winter genau so eine Mütze haben. Ich konnt nur vorher noch keinen Fake-Pelz finden, der nicht meinen gesamten Monatslohn gefressen hätte. Innen drin ist die Mütze mit Sweatshirt-Stoff gefüttert. Das macht sie gleichzeitig zur wärmsten und zur coolsten Mütze der Welt. 
Mein Schnittmuster war die 149 aus der Burda 10/2011.(...falls auch ihr euch eine tote-Katzen-Kopfbedeckung machen wollt...)

I'm wearing it with pride. The making killed quite a few needles and I dreamed of making exactly such a hat since last winter. I just couldn't find fake fur that didn't require my entire monthly wages earlier. It's lined with sweatshirt fabric which probably makes it the warmest and the coolest hat on the planet at the same time.
I used the pattern 149 from the 10/2011 Burda issue. (...just in case you want such a dead-cat-on-your-head-hat for yourselves...)

Die Fotos haben wir letzte Woche während einer Radtour zum Schlachtensee gemacht. Björns oberstes Ziel ist es nämlich, mich fit für die Geburt zu machen. Deswegen plant er die ganze Zeit sportliche Aktivitäten in meinen eher feinmotorisch orientierten Alltag ein. Meine Frauenärztin hat gesagt, ich solle nicht zu viel zunehmen, denn die fetten Quallen bekämen bei der Geburt nichts mehr gebacken. Ihre Worte, nicht meine!

We took the photos last week during a bike tour. Björn's top goal is to make me fit for the birth, so he plans sporty activities all the time. My gynecologist said I shouldn't put on too much weight 'cause the fat jelly fishes didn't do well during delivery. Her words, not mine!





Sonntag, 1. Dezember 2013

Crafting with Viva con Agua

Sorry to all my English readers, but this post is in German only. Uhm, I'm basically too lazy to translate the following interview into English. But I'm back with the bilingual blogging routine in my next post.

Vor ein paar Tagen schrieb mich Katha an und lud mich zu einem offenem Advents-Bastelnachmittag ein. Katha arbeitet bei Viva con Agua und was Trinkwasser mit Adventsbasteln zu tun hat, erzählt sie uns hier in diesem Interview. 

1. Hallo Katha, ganz kurz was macht Viva con Agua und was sind deine Aufgaben innerhalb des Netzwerks? 
Viva con Agua ist ein offenes Netzwerk, in dem sich junge Leute für den Zugang zu sauberem Trinkwasser engagieren. Wir verstehen uns als All-Profit-Organisation. Auf der einen Seite sammeln wir für WASH-Projekte der Welthungerhilfe Spenden und sensibilisieren durch Veranstaltungen und Bildungsarbeit an Schulen Kinder und Jugendliche für die weltweite Wasserproblematik. Uns ist es dabei wichtig, dass Entwicklungszusammenarbeit mehr ist, als auf der Straße zu stehen und mit Dosen zu klimpern. Bei uns kann jeder Supporter seine Kreativität, Orga-Talent oder Ähnliches einbringen.

An den anderen 364 Tagen im Jahr, an denen ich nicht im Moviemento stricke, bin ich wie viele andere aktive Supporterin von Viva con Agua. Da wir in Berlin viele, gerade auch öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen organisieren, hat sich bei uns ein eigener Arbeitskreis für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit entwickelt. Diesen leite ich zusammen mit Yasmin Kirzeder.


2. Es gibt wahrscheinlich unzählige Probleme auf der Welt für oder gegen die man sich engagieren kann. Warum habt ihr euch für das Thema "Wasser" entschieden? Was war die ausschlaggebende Motivation? 

Den ehemaligen FC St. Pauli-Spieler Benjamin Adrion, inspierte 2005 bei einem Trainingslager auf Kuba die unzureichenden Trinkwasserversorgung vor Ort dazu, sich für den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu engagieren. Als in der Welthungerhilfe ein passender Partner gefunden war, der die Umsetzung der Projekte vor Ort übernehmen konnte, wurde 2006 der Verein Viva con Agua gegründet.

3. Was habt ihr seit der Gründung von Viva con Agua schon erreicht? 

Mit unserer Arbeit haben wir bereits viele WASH-Projekte der Welthungerhilfe mit mehr als 1,9 Millionen Euro unterstützen können. Wir haben intensive Kontakte zu Schulen entwickelt, um dort über Workshops und Spendenläufe Kinder für Wasser zu sensibilieren. Wir haben unzählige junge Leute über Kooperationen mit Künstlern und anderen gemeinnützigen Vereinen erreicht und ihnen mit unseren Veranstaltungen - hoffentlich - zeigen können, dass Engagement Spaß macht. Dieses Jahr war Viva con Agua auf über 70 Festivals unterwegs. Hightlights dieses Jahr gab es für uns als Berliner Zelle einige. Das größte war wohl aber die Demonstration zum Weltwassertag am 22. März, zu der das gesamte Viva con Agua-Netzwerk nach Berlin gekommen ist, um zusammen mit Unicef und der German Toilet Organization für den Zugang zu sauberem Trinkwasser weltweit auf die Straße zu gehen.
Außerdem ist der Ingenieure ohne Grenzen e.V. am 22. März auf der LassLaufen-Demonstration mitgelaufen.


4. Erzähl uns doch bitte noch etwas zu dem Bastelnachmittag am 2. Advent. Finden angeleitete Kurse statt oder ist es eher ein offener Treff, wo jeder sein eigenes Projekt mitbringen kann? Kostet die Veranstaltung Eintritt und müssen die Teilnehmer irgendetwas mitbringen?
 

Unser Handarbeitsclub am 8. Dezember im Moviemento richtet sich an alle, die gerne Dinge selbst machen, also sich fürs Stricken, Nähen, Häkeln oder jede Form von Basteln begeistern. Wir werden ein paar Anleitungen vorbereiten und einen Grundstock an Wolle und Stoffen da haben, hoffe aber vor allem auf die Eigeninitiative unserer Gäste, die sich im Idealfall tatsächlich ihr kleines "Projekt" mitbringen. Die Veranstaltung kostet keinen Eintritt und für das leibliche Wohl ist auch gesorgt. Wir wollen mit dem Selbermachen eine Alternative zum täglichen Konsum von zumeist unter schlechten Bedingungen entstandener "Fertigware" anbieten. Deshalb laden wir alle, die beim Handarbeitsclub dabei sind, dazu ein, mit uns über virtuelles Wasser und Nachhaltigkeit zu diskutieren. Am 8. Dezember ist das Event für uns aber noch lange nicht zu Ende. Wer möchte, kann uns sein Selbstgemachtes spenden. Das verkaufen wir dann am 3. Advent auf dem Handmade Weihnachtsmarkt, um mit dem Erlös unsere Vereinsarbeit zu unterstützen. 

Und jetzt noch eine kleine Ergänzung von mir: Ich hab beschlossen, am 2. Advent solche kleinen Wassertropfen-Rasseln zu nähen. Wer auch gern so etwas machen will, kann sich dann vor Ort vertrauensvoll an mich wenden. Ihr müsstet dafür folgende Materialien mitbringen: 


Blaue Stoffreste, Füllwatte, Streichholzschachtel, Klappermaterial (Reis, Steinchen o.ä.), Tesafilm, Stickgarn, Nadel, Faden, Schneiderkreide. 
Für die meisten Materialien kann man übrigens super alten Krempel recyclen.


Falls ihr irgendeins der Materialien nicht haben solltet, keine Sorge. Ich bring auch ein bisschen Material mit :)


Bis nächste Woche Sonntag dann!!!