Sonntag, 1. Dezember 2013

Crafting with Viva con Agua

Sorry to all my English readers, but this post is in German only. Uhm, I'm basically too lazy to translate the following interview into English. But I'm back with the bilingual blogging routine in my next post.

Vor ein paar Tagen schrieb mich Katha an und lud mich zu einem offenem Advents-Bastelnachmittag ein. Katha arbeitet bei Viva con Agua und was Trinkwasser mit Adventsbasteln zu tun hat, erzählt sie uns hier in diesem Interview. 

1. Hallo Katha, ganz kurz was macht Viva con Agua und was sind deine Aufgaben innerhalb des Netzwerks? 
Viva con Agua ist ein offenes Netzwerk, in dem sich junge Leute für den Zugang zu sauberem Trinkwasser engagieren. Wir verstehen uns als All-Profit-Organisation. Auf der einen Seite sammeln wir für WASH-Projekte der Welthungerhilfe Spenden und sensibilisieren durch Veranstaltungen und Bildungsarbeit an Schulen Kinder und Jugendliche für die weltweite Wasserproblematik. Uns ist es dabei wichtig, dass Entwicklungszusammenarbeit mehr ist, als auf der Straße zu stehen und mit Dosen zu klimpern. Bei uns kann jeder Supporter seine Kreativität, Orga-Talent oder Ähnliches einbringen.

An den anderen 364 Tagen im Jahr, an denen ich nicht im Moviemento stricke, bin ich wie viele andere aktive Supporterin von Viva con Agua. Da wir in Berlin viele, gerade auch öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen organisieren, hat sich bei uns ein eigener Arbeitskreis für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit entwickelt. Diesen leite ich zusammen mit Yasmin Kirzeder.


2. Es gibt wahrscheinlich unzählige Probleme auf der Welt für oder gegen die man sich engagieren kann. Warum habt ihr euch für das Thema "Wasser" entschieden? Was war die ausschlaggebende Motivation? 

Den ehemaligen FC St. Pauli-Spieler Benjamin Adrion, inspierte 2005 bei einem Trainingslager auf Kuba die unzureichenden Trinkwasserversorgung vor Ort dazu, sich für den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu engagieren. Als in der Welthungerhilfe ein passender Partner gefunden war, der die Umsetzung der Projekte vor Ort übernehmen konnte, wurde 2006 der Verein Viva con Agua gegründet.

3. Was habt ihr seit der Gründung von Viva con Agua schon erreicht? 

Mit unserer Arbeit haben wir bereits viele WASH-Projekte der Welthungerhilfe mit mehr als 1,9 Millionen Euro unterstützen können. Wir haben intensive Kontakte zu Schulen entwickelt, um dort über Workshops und Spendenläufe Kinder für Wasser zu sensibilieren. Wir haben unzählige junge Leute über Kooperationen mit Künstlern und anderen gemeinnützigen Vereinen erreicht und ihnen mit unseren Veranstaltungen - hoffentlich - zeigen können, dass Engagement Spaß macht. Dieses Jahr war Viva con Agua auf über 70 Festivals unterwegs. Hightlights dieses Jahr gab es für uns als Berliner Zelle einige. Das größte war wohl aber die Demonstration zum Weltwassertag am 22. März, zu der das gesamte Viva con Agua-Netzwerk nach Berlin gekommen ist, um zusammen mit Unicef und der German Toilet Organization für den Zugang zu sauberem Trinkwasser weltweit auf die Straße zu gehen.
Außerdem ist der Ingenieure ohne Grenzen e.V. am 22. März auf der LassLaufen-Demonstration mitgelaufen.


4. Erzähl uns doch bitte noch etwas zu dem Bastelnachmittag am 2. Advent. Finden angeleitete Kurse statt oder ist es eher ein offener Treff, wo jeder sein eigenes Projekt mitbringen kann? Kostet die Veranstaltung Eintritt und müssen die Teilnehmer irgendetwas mitbringen?
 

Unser Handarbeitsclub am 8. Dezember im Moviemento richtet sich an alle, die gerne Dinge selbst machen, also sich fürs Stricken, Nähen, Häkeln oder jede Form von Basteln begeistern. Wir werden ein paar Anleitungen vorbereiten und einen Grundstock an Wolle und Stoffen da haben, hoffe aber vor allem auf die Eigeninitiative unserer Gäste, die sich im Idealfall tatsächlich ihr kleines "Projekt" mitbringen. Die Veranstaltung kostet keinen Eintritt und für das leibliche Wohl ist auch gesorgt. Wir wollen mit dem Selbermachen eine Alternative zum täglichen Konsum von zumeist unter schlechten Bedingungen entstandener "Fertigware" anbieten. Deshalb laden wir alle, die beim Handarbeitsclub dabei sind, dazu ein, mit uns über virtuelles Wasser und Nachhaltigkeit zu diskutieren. Am 8. Dezember ist das Event für uns aber noch lange nicht zu Ende. Wer möchte, kann uns sein Selbstgemachtes spenden. Das verkaufen wir dann am 3. Advent auf dem Handmade Weihnachtsmarkt, um mit dem Erlös unsere Vereinsarbeit zu unterstützen. 

Und jetzt noch eine kleine Ergänzung von mir: Ich hab beschlossen, am 2. Advent solche kleinen Wassertropfen-Rasseln zu nähen. Wer auch gern so etwas machen will, kann sich dann vor Ort vertrauensvoll an mich wenden. Ihr müsstet dafür folgende Materialien mitbringen: 


Blaue Stoffreste, Füllwatte, Streichholzschachtel, Klappermaterial (Reis, Steinchen o.ä.), Tesafilm, Stickgarn, Nadel, Faden, Schneiderkreide. 
Für die meisten Materialien kann man übrigens super alten Krempel recyclen.


Falls ihr irgendeins der Materialien nicht haben solltet, keine Sorge. Ich bring auch ein bisschen Material mit :)


Bis nächste Woche Sonntag dann!!!





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