Dienstag, 8. November 2016

Off the map. Altes Betonwerk.

Ich liebe es, an verlassenen Orten herumzustreunen und mich an den Strukturen von verfallenen Gebäuden, verrostetem Metall und von der Natur zurückerobertem Terrain zu erfreuen. Als wir letztens Outfitfotos für den Raglono gemacht hatten, stand ich vor der Seitentür des alten Betonwerks. Die Tür ist von der Straße aus zugänglich. Der Rest ist abgesperrt. Sehnsüchtig starrte ich durch das Gitter auf den verfallenen Hof, gab mich aber mit der Tür zufrieden. Nachdem die Fotos im Kasten waren und wir uns schon auf den Heimweg machten, enteckte Björn aber doch noch einen kleinen Schleichweg auf das Gelände drauf.
Et voila!
Das verrückteste war für mich eigentlich die gesprengte Esse, die man einfach so hat liegen lassen. Ja, klar, warum eigentlich nicht? Vielleicht kommt ja irgendwann mal ein verrückter Blogger vorbei und entscheidet, sein nächstes Nähprojekt darauf zu fotografieren. 









Kommentare:

  1. Uah, ich bin so ein Schisser, ich würde mich nie in so ein abandoned place wagen. Ich weiß nicht mal, wo es hier welche gibt. Auch wenn es natürlich super cool wäre - aber entspannt wäre ich nicht.

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    1. Ich bin in solchen Fällen sehr naiv und frei von Bedenken. Hab jetzt auch nur nach nochmaligem Lesen selber feststellen müssen, dass es ziemlich dämlich von mir war, diesen Post in erster Version mit Ortsangabe zu bringen...
      Irgendwie ziehen mich solche Orte wie von selber an und ich lande ohnehin ständig auf verlassenen Geländen. Schon als Kinder haben mein Bruder und ich in einem alten Schweinestall Abenteuertouren gemacht. Unsere Eltern sind natürlich durchgedreht vor Sorgen.

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